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Wie kommt die PV Anlage eigentlich aufs Dach?

Selbstverständlich kann man PV-Module nicht einfach auf ein Hausdach legen, sondern man befestigt diese auf individuelle auf das Dach angepasste Schienen, die sogenannte „Unterkonstruktion“. Durch die Unterkonstruktion werden den PV-Module selbst bei schweren Stürmen an Ort und Stelle gehalten. Der Aufbau der Unterkonstruktion richtet sich besonders nach der Art des Daches. Man unterscheidet Steil - und Flachdächer.


Unterkonstruktion auf Steildächern

Bei Steildächern besteht die Unterkonstruktion typischerweise aus Dachhaken, Profilschienen, Modulklemmen und einer Menge Schrauben.

Zunächst werden die Dachhaken, mit langen Tellerkopfschrauben aus Edelstahl mit den Sparren des Hausdaches verbunden. Die Sparren sind massive Holzbalken sowie tragendes Element des Hausdaches, deshalb stellen sie das ideale Fundament für eine stabile Unterkonstruktion dar. Um die Dachhaken zu befestigen, müssen einige Dachziegel während der Installation temporär entfernt werden. Damit das Dach später dicht bleibt, müssen kleine Durchführungen an den Ziegeln angebracht werden, durch welche die Dachhaken geführt werden können.

Um die Unterkonstruktion abzuschließen, werden im Anschluss Profilschienen aus Aluminium auf die Dachhaken geschraubt. Diese Profilschienen werden zudem durch Erdungskabel elektrisch miteinander und mit dem Fundamenterder des Hausanschlusses verbunden.

Mittels Modulklemmen können nun die Photovoltaikmodule sicher auf den Profilschienen befestigt werden.


Unterkonstruktion auf Flachdächern

Als Flachdächer bezeichnet man Dächer mit einem Neigungswinkel kleiner 7°. Die Installation der Photovoltaikmodule ist in der Regel deutlich angenehmer. Je nach Beschaffenheit des Daches und dessen Ausrichtung werden die PV-Module im Winkel flach auf dem Dach montiert, oder Aufgeständert. Als Aufständerung bezeichnet man eine Unterkonstruktion, welche die PV-Module in einem bestimmten Winkel aufstellt. In der Praxis haben sich z verschiedene Ausrichtungsarten durchgesetzt: die „Süd-Aufständerung“ und die „Ost-West-Aufständerung“. Bei der Süd-Aufständerung werden alle PV-Module in einem Winkel von 15-30° aufgeständert und nach Süden ausgerichtet, also der Himmelsrichtung mit der insgesamt stärksten Sonneneinstrahlung. Damit wird der Ertrag eines jeden einzelnen Moduls optimiert. Durch die Aufständerung müssen die einzelnen Modulreihen jedoch in einem Abstand zueinander aufgestellt werden, um sich nicht gegenseitig abzuschatten. Dadurch sind 20 bis 30 Prozent der Dachfläche nicht ausgenutzt.

Möchte man die Dachfläche mit möglichst vielen Modulen belegen, dann nutzt man die Ost-West-Aufständerung. Hier werden die PV-Module flacher aufgestellt und zeigen zur Hälfte nach Osten und zur Hälfte nach Westen. Zwar ist der Ertrag der Einzelmodule geringer als bei der Süd-Aufständerung, jedoch werden durch die bessere Flächenausnutzung insgesamt mehr Module montiert und insgesamt mehr Energie erzeugt. Weiterhin erzeugen Ost-West aufgeständerte Module tagsüber gleichmäßiger Strom. In den Morgenstunden besonders durch die ostwärts gerichteten Module. In den Abendstunden durch die westwärts gerichteten Module. Dies verhilft in der Regel zu einem höheren Eigenverbrauchsanteil.